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Ein Auto ist am Morgen unbesetzt im Hafen in das
Wasser gestürzt. Dabei wurde ein Matrose leicht verletzt. Ein Schiffführer
eines niederländischen Frachtschiffes wollte am Morgen sein Auto mit einem
Ladekran vom Schiff an Land heben. Aus bislang ungeklärten Gründen
versagte der Schiffskran und sackte samt BMW-Kombi in das Hafenbecken.
Dabei wurde ein 54-jähriger Matrose leicht am Fuß verletzt. Die Besatzung
eines Rettungswagens untersuchte den Verletzten und brachte ihn in ein
Krankenhaus. Wenig später konnte der Mann aus den Niederlanden das
Krankenhaus mit einem Gips wieder verlassen.
Taucher der Feuerwehr Düsseldorf tauchten zu dem
Wagen hinunter und stellten fest, dass er mit dem Dach auf dem Grund des
Hafenbeckens lag. Unter sehr schlechten Sichtbedingungen machten sie
Halteseile an den Rädern des Wagens fest. Mit dem Hafenkran versuchte die
Feuerwehr nun das Auto aus dem Wasser zu heben. Leider lag der Kombi zu
tief, so dass der Kran nicht an den Wagen kam. Daraufhin forderte der
Einsatzleiter den Feuerwehrkran und das Wasser- und Schifffahrtsamt zur
Unterstützung an. In einer Zusammenarbeit gelang es den Rettungskräften
schließlich den total zerstörten Wagen an Land zu heben.
Bei den Bergungsarbeiten liefen auch geringe Mengen
an Betriebsmitteln aus, die durch die Löschbootbesatzung mit einem
speziellen Vlies aufgenommen wurden. Anschließend wurde der defekte
Ladekran mit dem Feuerwehrkran wieder sicher an Bord gehoben. Gegen 14 Uhr
konnten die Bergungsarbeiten beendet werden. Wie hoch der entstandene
Sachschaden ist, steht derzeit noch nicht fest. Die Wasserschutzpolizei
hat die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.
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